11 Feb

Wasserfilter Vergleich

Wasserfilter – Tipps und Vergleiche Sauberes Wasser ist für ein gesundes Leben unverzichtbar. Auch wenn in Deutschland Wasser das am strengsten kontrollierte Lebensmittel ist, ist die Qualität nicht überall gleich gut. Wasser ist ein Naturprodukt, welches den Einflüssen der Umgebung ausgesetzt ist. Regenwasser löst unterschiedliche Stoffe aus dem Boden durch den es sickert, bevor es als Trinkwasser aus dem Grundwasser oder aus Stauseen geschöpft wird. Leider sind unter diesen Stoffen oft Mineralien, die in einem Überschuss vorkommen oder sogar Giftstoffe aus Industrie und Landwirtschaft. Um wirklich hochwertiges Trinkwasser genießen zu können, ist es deshalb notwendig dieses selbständig bis zu der gewünschten Qualität aufzubereiten. Dazu gibt es eine große Auswahl an Wasserfiltern im Handel. Diese entfernen unerwünschte Stoffe aus dem Leitungswasser, damit man Trinkwasser allerhöchster Qualität genießen kann – ganz nach dem eigenen Geschmack.

Wasserfilter Vergleich

So einheitlich das Ziel ist bestes Trinkwasser zu erhalten, so unterschiedlich sind Wege dorthin. Dies liegt vor allem an der Anzahl verschiedener Filtermethoden, die in einem Wasserfilter zum Einsatz kommen, sowie einer Kombination aus diesen. Es gibt drei verschiedene Filtermethoden, die von Bedeutung sind: Die mechanische, die chemische und die physikalische Wasserfilterung. espring-wasserfilter Bildquelle: eSpring Wasserfilter  Die mechanische Wasserfilterung ist die einfachste. Dabei wird das Wasser durch einen Filter geleitet, der aus extrem feinporigem Material geleitet wird. Dieses funktioniert in erster Linie wie ein Sieb, indem sich mögliche Schmutzpartikel oder besonders große, organische Moleküle festsetzen und somit dem Wasser entzogen werden. Besonders Schadstoffe aus der Landwirtschaft sind groß genug um durch diese schwammartigen Filter aus dem Wasser entfernt zu werden. Das bekannteste und häufigste Filtermaterial in dieser Form von Wasserfiltern ist Aktivkohle. Diese hat Poren, die teilweise nur 0,000002 Millimeter groß sind und entsprechend feine Verschmutzungen entfernen. Die chemische Wasserfilterung wird in so genannten Ionenaustauschfiltern durchgeführt. In der Praxis sind diese Filter dazu gedacht geladene Teilchen aus dem Wasser zu entfernen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Schwer Metallionen und Härtebildner wie Kalk. Diese Schadstoffe werden durch verschiedene Ionen eines Trägermediums im Filter ausgetauscht. Die Schadstoffe werden dabei an das Trägermedium gebunden und gleichzeitig werden ungiftige und die Wasserqualität nicht beeinflussende Ionen an das Wasser abgegeben. Schwermetalle schmeckt man zwar nicht, jedoch sind sie bekanntermaßen eine der schädlichsten Gruppen von Inhaltsstoffen des Trinkwassers. Besonders nicht allzu alte Wasserleitungen die aus Kupfer bestehen geben dieses an das Trinkwasser ab. Da dies zwischen dem Wasserversorger und dem Wasserhahn geschieht, werden das Kuper nicht mehr aus dem Wasser entfernt. Ein wichtiger Punkt, der hier beachtet werden muss, dass auch ein Ionenaustauschfilter gröbere Schmutzpartikel aus dem Wasser entfernt. Dies ist jedoch nicht seine eigentliche Aufgabe und er nutzt sich schneller ab. Nachdem sowohl grobe ungeladene und bestimmte geladene Stoffe aus dem Wasser entfernt wurden, bleiben immer noch unterschiedliche Salze im Wasser. Diese können ebenfalls unerwünscht sein und sich negativ auf die Wasserqualität und die Gesundheit auswirken. Diese werden durch physikalische Filterung mittels Umkehrosmose aus dem Wasser entfernt. Dabei wird das Wasser unter Druck durch eine Membran gepresst, die auch die kleinsten Inhaltsstoffe des Wassers nahezu vollständig aufhält. Diese Filterung wird zur effektiv vollständigen Entsalzung des Wassers durchgeführt.

Tipps zur Auswahl des Wasserfilters

Welcher der richtige Wasserfilter ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Die Eignung eines Wasserfilters hängt maßgeblich von der Qualität des Wassers ab, welches gefiltert werden soll und welche Stoffe zu entfernen sind. Beispielsweise genügt für salz- und schwermetallarmes Wasser ein Aktivkohlefilter. In Regionen mit kalkhaltigem Gestein und wenig Landwirtschaft ist ein Umkehrosmosefilter besser geeignet, beziehungsweise ein Osmosefilter bei stark salzhaltigem Wasser. Für die höchste Sauberkeit ist ein kombinierter Filter notwendig, der alle Filterschritte durchführen kann. Die Qualität richtet sich letztlich danach, wie effektiv der Filter arbeitet und wie lange die Filtermedien halten.